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Winterferien

Es ist schon länger her, aber was solls
Wir waren diese Winterferien in Hokkaido zum Skifahren. Ich muss sagen, es war einfach nur extraordinär! Der Schnee war die ersten Tage richtig schön pulverig und es war einfach nur ein Hochgenuss. Zuerst waren wir in Rusutsu in einem ski-in-ski-out-Hotel. Jenes war schon ziemlich speziell. Ein bisschen auf amerikanisch gemacht, aber doch nich richtig amerikanisch. Ich meine die sind da irgend wo zwischen Japan und Amerika stecken geblieben. Dort gab es ein Internetcafé in dem man nur auf japanische Seiten zugreifen konnte. Den Sinn davon hab ich auch nicht verstanden. Ich finde das ist ein Widerspruch in sich. Der Herr an der Rezeption konnte auch kein Englisch. Der konnte uns dann nur sagen, dass ein Restaurant "no open" war. Also die englischen Sprachkenntnisse waren dort schonmal kein Lichtblick. Ins Zimmer hatten die Hotelfritzen ein Notbett gestellt und das Schlafsofa ausgeklappt. Da muss man sagen: "Die Japaner verstehen was von Improvisation."
Im Hotel gab es außerdem noch ein Alpendorf, in dem durchgehend 21°C herrschten, wie das in so einem japanischem "Alpendorf"üblich ist. Dieses Gebilde war meiner Meinung nach am bizarrsten. Das einzige was dort nicht so lustig war, war der Gestank, der aus dem Restaurant "Oktoberfest", einem Restaurant, das als deutsch ausgegeben wurde, aber in Wirklichkeit koreanisch war, kam. Deshalb musste man immer schnell, allerhöchstens einem Atemzug nehmend, durch das Alpendorf in den Skiladen, wo es immer so fein nach Plastik roch, rennen, mit der Absicht sich stundenlang Skibrillen und Snowboardvideos anzugucken.

Das war der erste Resort in dem wir waren.
Jetzt zum zweiten
In Niseko waren wir in einem Resort Hotel, das mindestens 10 km von der Piste entfernt war! So etwas "Resort Hotel" zu nennen ist ja schon ein starkes Stück! Gut, wir wurden ja auch immer von dem Hotelinhaber zur Piste gefahren. Das war eigentlich auch ziemlich big Pimpin'. Das Zimmer, so erschien es mir, war mit Möbeln von IKEA vollgestellt, sodass man das Gefühl von Zuhause wieder zurückbekommen hat. In dem Hotel war das Englisch ein wirklicher Lichtblick im Gegensatz zum anderen. 2 von 3 Leuten konnten dort "a little bit" Englisch. Dieses "little bit" hat aber schon dazu gereicht, das er uns nen paar Neujahrssitten aus Japan zu erklären. Das war schonmal gut.
Der Resort an sich war auch einfach nur cool. Es gab einen Bereich wo überhaupt KEINER fuhr (d.h. nur die, die wussten das da wenige fahren). Dort konnte man immer ziemlich gut fahren. Also falls ihr mal zufällig nach Hokkaido kommt geht nach Niseko nach Higashiyama. Da ist es richtig gut

 

winterferien

 

Gruß Justin
27.1.07 22:10


Wort zum Freitag

Und wieder ist ein Tag vollbracht, wieder nichts als Mist gemacht. Und morgen gehts mit gleichem Fleiß, wieder an den selben Scheiß.

Jenes hat sich einst ein kluger Kopf gedacht. WARUM er sich das gedacht hat, bleibt offen. Man könnte meinen, er sage es aus Frust und alles entspreche der Wahrheit. Ich sage es hier aus purem Stress. Die Schule ist zu lang und das Wochenende zu kurz! >>Warum können die Wochenenden nicht am Mittwoch anfangen<. Stress müsste also ein fundameltales Thema überall sein und jetzt können wir damit anfangen Eigenschaften des Stresses an Erfahrungen festzumachen. Ich stelle immer wieder fest das es, wie Energie, nur eine ganz bestimmte Menge Stress im Universum gibt. Das heißt man kann nicht ohne äußere Einwirkungen gestresst werden, was ja allgemein bekannt ist. Diese Einwirkungen werden normalerweise nur von Personen in die Umlaufbahn gebracht. =>Die Menschen bauen ihren Stress an anderen ab, damit sie nicht mehr so gestresst sind. Das führt dazu, dass der andere den Stress von dem ursprünglichen Gestresstem auf sich liegen lässt. Das führt dazu, dass der andere den Stress von dem ursprünglichen Gestresstem auf sich liegen lässt. Der andere muss jetzt einen Dritten suchen, damit er seinen Stress loswird und nicht völlig am Rad dreht. Wenn dieser Dritte dann auch einen sucht dem er seinen Stress auf. Für einfache Leute nochmal: Person X ist gestresst und geht zu Person Y, wo er/sie seinen/ihren Stress abbauen kann. Resultat: Person Y ist gestresst und wiederholt dies was Person X getan hat. So ist das im Prinzip ein ewiger Kreislauf. Japaner, sie zeigen ihre Gefühle nicht nach außen, würden "implodieren" (zusammenfallen), der gute Europäer, der bekanntlich seine Gefühle nach außen auslebt, würde "explodieren" (schreien, brüllen...). Das führt dazu, dass in Japan die Selbstmordrate deutlich höher liegt als in Deutschland... So... jetzt muss ich erstmal meinen Faden wiederfinden..... Also ich war bei Eigenschaften von Stress. Wie der Name schon sagt stresst Stress und das is manchmal ziemlich doof. Meine letzte Aussage könnte richtig sein, sie könnte aber auch falsch sein. Ist es nicht die Schule oder die Umwelt die stresst und somit Stress erzeugt?

Sollte eigentlich schon Donnerstag veröffentlicht werden, deshalb auch der Name.

Gruß Justin

9.12.06 06:53


nachträglicher Bericht zu Sonntag

Was ich eigentlich noch schreiben wollte, wo ich aber keine Zeit zu fand war:Was wir am sonntag gemacht haben.

Der Sonntag verlief so... Ich schwebte aus meinem Bett empor und nahm mein morgentliches Mahl zu mir. Danach gings ab in die U-Bahn, mit dem Ziel am Imperial Park anzukommen. An jenem Sonntag war das Wetter ziemlich gut, sodass ich seeehr schöne Fotos machen konnte , aber gleich mehr dazu. Vor dem Park war alles für Autos abgesperrt, der Grund dafür war, dass an diesem Tage im gerade besagten Gebiet "Radfahrerzone" war. Ich muss sagen, das war ziemlich angenehm. Man brauchte sich KEINE Angst zu machen überfahren zu werden. Desweiteren gab es auch noch einen Japaner (er stand dort die ganze Zeit als wir in dem Park waren), der an einer Fußgängerampel (die eigentlich nicht nötig war) stand und den Leuten per Trillerpfeife und Handbewegung mitteilte, dass sie die Straße jetzt ohne Gefahr überqueren könnten. Danach ging es in den Park. Es stellte sich heraus, dass jener eine ziemlich schöne Landschaft besaß, was mich motivierte meine SD-Karte im Fotoapparat mit RAW-Dateien zu zumüllen . Es sind auch (wie immer wenn ich Fotos mache (ähh... neeee... wie war das nochmal Eigenlob stinkt?!?)) schöne Bilder rausgekommen die ich hier und heute um 17:45 (Ortszeit) auf meine Seite stelle .

Das wars für heute. Hab euch alle in good old Hamm lieb .

Gruß Justin

25.11.06 17:45


Was soll ich sagen? Ich bin jetzt in Japan und werde voraussichtlich 2 Jahre hier nicht dauerhaft wegkommen (deshalb auch der blog nur für euch ). Zu der Frage wie Tokio aussieht kann man nicht so viel sagen. Also... Hochhäuser gibt es wohl ne ganze Menge. Aber es gibt auch komische Gebäude die man in die Tiefe baut. Man nennt sie U-Bahn Stationen . Aber wenn man über diese hinwegschaut (was ja sowieso nicht schwierig sein sollte), sieht man nur Hochhäuser. Wenn man um diese guckt sieht man eine ganze Menge Japaner. Man meint mit ihnen auf Englisch zu kommunizieren können, aber der Schein trübt. Mein Vater baut immer mit seiner eigenen Variante des Englischen, die vollkommen auf Artikel und Grammatik verzichtet, den Kontakt zum Unbekannten auf. Bei dieser Variante sind immer die intelligentesten Konversationen das Ergebnis (You have Router? For cable TV?; Noooo, Router down the street.). Ihr seid auch sicher besorg um meine weitere schulische Bildung. Sie findet statt, aber nicht abgeschwächt oder wie eh und je. ich bin auf einer GANZTAGSSCHULE... Der Tagesablauf in der Woche sieht dann so aus: Ich stehe um 10 vor 6 auf, mach mich fertig und so weiter und sofort. Um 20 vor 7 muss ich dann schleunigst das Haus verlassen damit ich um 5 vor 7 den Bus erwische. Wenn jenes gelingt bin ich dann um 20 vor acht (nach der 40-minütigen Busfahrt) an der Schule an. dann hab ich nen bisschen Unterricht und dann ne Mittagspause dann noch nen paar Unterrichtsstunden und dann gehts in den bus (ca. 15 Uhr, 16.30) dann noch mal die ganze Fahrt zurück und dann kann ich nach Hause gehen. wenn ich dann endlich ankomme ist es mindestens 4 Uhr.

Aber wenns dann Wochenende ist kann man sich auch entspannen oder sich anderer Dinge als Schule widmen . Heute war ich auf nem Flohmarkt an meiner Schule, wo mein Bruder nen Stand mit seiner Klasse hatte, was mich in irgendeiner Weise zwang mitzukommen. Danach gings dann skaten (ich hab Fotos gemacht). Max hat irgendwie einen Japaner kennengelernt der voll gut schredden kann. Es hat wirklich Spaß gemacht sie zu fotographieren . Hier nen paar Bilder zum angeben wie geskillt ich fotographiere

 

 

 


 

26.11.06 01:19





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